Motorrad Urlaub Peru - Machu Picchu, Titicaca See & Oase Huacachina


 


Da reisen süchtig macht, nutze ich den einbrechenden Winter, um mit freundlicher Unterstützung von Hein-Gericke - Feel the ride, Motorrad - Europas grösste Motorradzeitschrift und Touratech - Neue Ideen fürs Motorrad so wie Mitas, dem Produzent der extrem langlebigen Reifen meiner letzten Motorradtour, eine weitere spannende Rundreise zu unternehmen.
 

Auf dem Weg zur Grenze nach Peru fuhr ich an Bauern die ihren Acker mit Bullen pflügen und an der Touristenstadt Copacabana am Titicacasee vorbei. Ich hielt an und nutzte die Gelegenheit in einem kleinen Hotel eine Stunde lang das Internet nutzen zu dürfen um mit meinem Lieben daheim zu sprechen. Da es recht kalt war, verzichtete ich auf einen Spaziergang zum Strand sondern machte mich wieder auf die Socken. An der Küste von Peru soll das Wetter ja besser sein.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Die Ausreise aus Bolivin dauerte nur wenige Sekunden. Der Mann vom Zoll wollte nur den Zettel, den mir seine Kollegen bei der Einreise gegeben hatten. Den Ausreisestempel erhielt ich ebenfalls sehr schnell, indem ich mich einfach vorne an der langen Schlange anstellte. Fertig.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Dagegen entwickelte sich die Einreise nach Peru zu einem Drama. Ausgerüstet mit dem Einreisestempel und den Vollmachten für mein Motorrad lief ich zum Douan Schalter. Der Beamte schaute nur kurz gelangweilt von seinem Kreuzworträtsel auf, verglich den Namen in meinem Pass und den in meinen Motorradpapieren und wedelte dann mit der Hand, als ob er eine Fliege wegscheuchen wollte. No possible.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Was? Ich glaubte ich hörte nicht recht. "No possible". Der Mann wandte sich wieder seinem Kreuzworträtsel zu. Ich wagte es nochmal ihn zu stören, zog mir einen Stuhl heran, setzte mich und erklärte ihm mit Händen und Füssen und meinem besten Spanisch dass "Returne" auch "No possible" sei. Mein Rückflug gehe ab Equador und das Motorrad sei "mi propertario" mein Eigentum.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Inzwischen kamen andere Reisende, die die Aufmerksamkeit des Zöllners bekamen. Ich schien für ihn Luft zu sein. Als wir wieder alleine waren, zog ich einen 5000 Peso Schein heraus und schob ihn ihm zu. "Par to Muchera"...für deine Frau. Der Mann wollte den Schein jedoch nicht.
 
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Endlich kam sein Kollege. Er erfasste die Situation und klärte mich auf, ich müsse das Bestechungsgeld erst in Peruanische Soles wechseln lassen. Aha. Nun kam also Bewegung in die Sache. während ich ging um das Schmiergeld zu wechseln und einige Kopien an zu fertigen, fing der Kollege schonmal an ein Formular mit meinen Daten aus zu füllen.
 
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Schliesslich knallte ich ihm einen Schein und eine Hand voll Kleingeld auf den Tisch. Er liess das Geld routiniert in einer Schublade verschwinden und informierte seinen Boss im Nebenzimmer über den Empfang. Ich nutzte seine kurze Abwesenheit, um mir mein Geld aus der Schublade zurück zu holen. Kurze Zeit darauf kam der Mann mit dem erforderlichen Stempel im Einreiseformular aus dem Zimmer seines Chefs zurück. Geschafft. Ich war nach ca 2 Stunden in Peru. Notiz: Ich muss mir unbedingt Fahrzeugpapiere auf meinen Namen ausstellen.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Als einige Meter weiter eine Hand voll Polizisten, die mich beim rumrennen und Kopien anfertigen etc beobachtet hatten, meine selbst gemachte Versicherung und meinen Führerschein sehen wollten, lehnte ich ab. "Muchos controll par duan" ich wurde am Zoll schon gründlich kontrolliert. Ich grüsste und fuhr setzte meine Motorradtour fort.
 
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Bei Einbruch der Dunkelheit wollte mich erneut ein Polizist in Puno kontrollieren. Ich wiess auf die schräg stehende Sonne und erklärte, ich müsse noch schnell vor Sonnenuntergang Fotos der Uros Indianer auf den schwimmenden Inseln machen. Für eine Kontrolle habe ich leider keine Zeit. Dass sah der Mann ein und liess mich fahren.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

In einem schicken Hotel erhielt ich freundlicherweise die Erlaubnis, das Wlan zu nutzen. Ausserdem bekam ich einen Stromadapter, da Peru das erste Land war in dem mein europäischer Stecker nicht passte.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Auf der Suche nach einem Schlafplatz klopfte ich an die Türe eines Hauses etwas ausserhalb der Stadt. Man hiess mich sehr freundlich willkommen und bot mir gleich ein Bier und ein Zimmer an. Ich war freudig überrascht über die Gastfreundschaft der Peruaner.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Wir unterhielten uns und es stellte sich heraus, dass die Familie im Besitz eines Ruderbootes war. Das passte ja mal wieder richtig gut. Wir verabredeten, am nächsten Morgen zu den Uros Indianern hinaus zu rudern.
 
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Tatsächlich kam am nächsten Morgen der Junge Bigboy und seine vermutlich ältere Schwester Maria inklusive zweier kleiner Cousinen, um mich ab zu holen. Gleichzeitig hörte es auf zu regnen. Was will man mehr?
 
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Der Junge wickelte noch schnell etwas Draht um die Ruderblätter, damit diese nicht doch noch abfallen und dann ging es los. Wir ruderten abwechselnd im stehen. Eine Sitzbank gab es in dem alten Boot nicht.
 
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Als wir uns den Inseln näherten, zog ich den Hut des Jungen auf um meine blonden Haare zu verdecken. Anschliessend durchfuhren wir wie Einheimische, ohne Ticket die Kontrolle. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Leute hier lebten. Man merkte jedoch stark, dass hier eigentlich alles auf die Touristen ausgelegt war, die hier zu hunderten mit grossen Motorbooten ankamen.
 
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Nachdem wir wieder zurück gerudert sind, fuhr ich in die Stadt um Geld zu wechseln, lecker an der Strasse zu essen und nochmal das Internet zu besuchen.
Da es bei meiner Rückkehr bereits recht spät war, durfte ich das Zimmer eine weitere Nacht haben. Ich bedankte mich zur beidseitigen Freude für die Bootsfahrt (fürs Übernachten bezahle ich nie etwas) mit einem Geldschein. Was für ein Tag.
 
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Am nächsten Morgen brach ich sehr zeitig Richtung Cuzco auf. Es freute mich sehr, dass es nicht regnet. Trotzdem war es sehr kalt, als ich mich mit 60 km/h vorbei an zugefrorenen Seen bis auf 4300 Meter hinauf arbeitete. Erst 100km vor Cuzco ging es endlich wieder hinab auf 3200 Meter wo es etwas wärmer wurde und meine Höchstgeschwindigkeit auf sagenhafte 80 km/h stieg.
 
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Mein Tagesziel Santa Teresa, rund 200km von Cuzco entfernt, erreichte ich leider nicht. Als gegen Abend wieder dicke Wolken aufzogen, schlug ich mein Zelt unter dem Dach der Maschinenhalle in einem Steinbruch auf.
 
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Am nächsten Morgen besichtigte ich das ehemalige Versuchslabor Moyale GPS 13°19'48.24"S 72°11'40.32"W so wie die Salinas Salzauffangbecken in der Nähe GPS 13°18'14.94"S 72° 9'14.22"W, bevor ich mich bei Regen mit 30 km/h den 4300 Meter hohen Pass Richtung Santa Teresa hinauf arbeitete. Hier war ich komplett alleine. Mir kam kein einziges Fahrzeug entgegen (GPS S 13°08'18.9"W072°18'06.5").
 
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Auf der anderen Seite des Berges erwartete mich tropische Vegetation. Es regnete zwar immer noch, aber war weniger kalt. Die Jacke von Hein Gericke hielt immer noch dicht. Immer wieder kreuzten Flüsse die Strasse. wären meine Schuhe nicht bereits seit Tagen nass, dann wären sie es spätestens jetzt geworden.
 
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Als ich auf einer Schotterstrecke um die Kurve bog, blockierten plötzlich zahlreiche parkende LKW und Sammeltaxis die Strasse. Es herrschte ein buntes Treiben. Vorhandene Waren wurden verkauft und niemand ausser mir schien in Eile zu sein. Ich arbeitete mich zwischen den Fahrzeugen nach vorne und sah die Ursache für den Stau. Auf Grund der heftigen Regenfällein den letzten Tage hatte einer der zahlreichen Flüsse eine Brücke weg geschwemmt. Man kam ins Gespräch und einige LKW Fahrer erzählten mir, dass sie bereits seit 3 Tagen hier warteten.
 
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Inzwischen waren zwei Bagger damit beschäftigt neue Rohre zu verlegen um durch Erde aufschütten eine neue Brücke zu bauen. während ich die Wartezeit zum Essen nutzte, lernte ich vier Deutsche kennen, die von Equador mit dem Bus 62 Stunden her gefahren sind, nur um Machu Picchu zu besuchen. Dass steigerte natürlich meine Erwartungen.
 
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Nach ca 6 Stunden war die neue Brücke fertig und "Solos Personas", nur Personen, durften sie überqueren. Mein Motorrad zählte selbstverständlich mit dazu. Noch 50km bis Santa Teresa. Aber was für welche. Die letzten 30 km hatten es echt in sich. Dagegen war die "Kamina de la Muerte", die gefährlichste Strasse der Welt, ein Kinderspiel.
 
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Einspurig führte ein matschiger Weg mit vielen groben Steinen den Berg hinauf. Links ging es ohne Leitplanke hunderte Meter hinab. Immer wieder kamen einem Fahrzeuge entgegen. Langsam wurde es dunkel. Ich hatte eigentlich beschlossen, nicht Nachts zu fahren. Schon gar nicht solcheine Strecke. Es gab hier jedoch keinerlei Möglichkeit mein Zelt auf zu bauen ausser an einem der Ausweichstellen und dass war mir dann doch zu gefährlich. Ich wollte schliesslich nicht überfahren werden. Also weiter.
 
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Wieder kreuzte ein reissender Fluss die Schotterpiste. Hinter mir drängelte ein Bus mit Touristen, als mein Vorderrad fast komplett in den Fluten verschwand. Zischend folgte der heisse Auspuff. Ich gab Gas und hoffte, dass die Maschine kein Wasser zieht. Der Versuch Wasser zu komprimieren, hätte fatale Folgen für mein Pleul. Endlich tauchte mein Vorderrad wieder auf und ich erreichte das andere Ufer, bis zu den Knien durchnässt. Dass war knapp.
 
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Langsam konnte man ausserhalb des Scheinwerferkegels kaum noch etwas sehen. Da: Warnblinklichter. Wieder ein Stau. Ein Auto hatte sich in einem besonders schlammigen Abschnitt festgefahren. Es waren bereits zahlreiche Leute damit beschäftigt, es wieder flott zu machen. Da musste ich nun auch durch. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Maschinchen dass schafft. Gaaaaaaaaaas und wir waren drüben. Ein Glück. In einigen hundert Meter Entfernung tauchte plötzlich ein leuchtendes Kreuz auf. Das Wahrzeichen von Santa Teresa. Das Licht des Kreuzes beleuchtete eine ebene Grasfläche. Ideal zum Zelten.
 
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Ich verbrachte eine ungestörte Nacht im Schutze des Kreuzes und fuhr sehr früh morgens die letzten 15km zur Station der Diesel getriebenen Hydra Electrica. Die Strecke dort hin war nicht weniger spektakulär. Der Fluss dem sie folgte war auf Grund des vielen Regens stark angeschwollen und donnerte ins Tal. Man hörte kaum den eigenen Motor.
 
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An der Bahnstation an der Einheimische günstiger ein Ticket erhalten als Ausländer parkte ich mein Motorrad und übergab meine Habe der Obhut des Pförtners. Dann machte ich mich bei tollem Sonnenwetter mit nassen Schuhen wie viele andere auch auf den ca. 7 km bzw. 2 Stunden langen Weg ohne grosse Steigungen entlang der Gleise nach Aguq Caliente (Hostelübernachtung Dorm mit WiFi ab 15 Soles p.P.).
 
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Kurz vor dem Tunnel führte eine Treppe hinab zur Bussstrasse, die mir gefährliche Gebietsstreitigkeiten mit dem Zug ersparte. Meinen ursprünglicher Plan, Quer Feld ein nach Machu Pichu zu wandern, konnte ich gleich erden: Das Gelände war wesentlich steiler und dichter bewachsen als erwartet. Ausserdem fand die erste Kontrolle des personalisierten, computerlesbaren Tickets in Verbindung mit dem Ausweis bereits strategisch günstig an der Brücke statt.
 
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Plan B war, das Ticket mit Hilfe meines Studentenausweises statt für 126 Soles für die Hälfte zu erwerben. Eigentlich braucht man dafür einen internationalen Studentenausweis, den man zuvor für 10US$ in Cuzco erwerben kann. Dank einer kleinen Schauspieleinlage meinerseits bekam ich das Studententicket jedoch.
 
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Von Agua Caliente muss man anschliessend ca. 1km zurück wandern. Dort befindet sich die Brücke über den tosenden Fluss. Von hier aus geht es dann ca 1 Stunde lang 1km Treppenstufen von 2000 Höhenmeter hinauf bis nach Machi Picchu auf 2800 Metern. Auf halben Weg gibt es einen Wasserfall, an dem man sich kühlen und seine Wasserflaschen auffüllen kann. Wer nicht so fit ist, kann sich auch mit dem Bus fahren lassen. Die Preise schwanken je nach Tageszeit zwischen 5US$ und 15 US$.
 
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Oben angekommen, schob sich eine lange Schlange Rentner durch den Eingang. Innerhalb der Rouinen von Machu Picchu war es ähnlich voll. Man durfte nur in eine Richtung laufen und wurde von den zahlreichen Wächtern buchstäblich angepfiffen, wenn man sich mal abseits der erlaubten Pfade bewegen wollte. Trotzdem bereue ich nicht, her gekommen zu sein. Ist nicht der spektakuläre Weg das Ziel?
 
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Gegen Abend zogen dunkle Wolken auf und es fing tropisch stark an zu regnen. Ich machte mich auf den Weg zurück zu meinem Motorrad, dass ich durchnässt und mit riesigen Blasen an den Füssen erreichte. Ich muss einen jämmerlichen Eindruck gemacht haben. Der freundliche Pförtner lud mich ein, bei ihm im trockenen Metallkontainerhäuschen zu übernachten, was ich gerne an nahm. Hier war es auch wo ich zur Flasche griff...um meine Wunden mit Alkohol zu desinfizieren :P
Zum Glück hat der Tankrucksack von Touratech, den ich als Rucksack verwendet habe, dicht gehalten und so meine Kamera vor Schaden bewahrt.
 
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Am Morgen schien die Sonne. als ich mich auf den Weg zurück nach Cuzco machte. Unterwegs traf ich andere Motorradfahrer und legte eine Essenspause ein. So macht eine Motorradtour Spass. Erst gegen Abend kündigten dunkle Wolken erneut drohendes Unheil an. Ich erhielt die Erlaubnis, in einem leerstehenden Lehmhäuschen zu übernachten. Kaum war ich eingezogen, ging draussen ein heftiges Gewitter nieder. Ich kuschelte mich in meinen Schlafsack, machte es mir gemütlich und lies die Ereignisse der spannenden letzten Tage revü passieren :)
 
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Weiter ging meine Motoradtour über die laut HUBB schönste Motorradstrecke der Welt Richtung Nasca. Die Strasse führte über einen Pass hinab auf "nur" 2000 Höhenmeter und folgte dann ca 100 km dem Lauf eines Flusses. Die Sonne schien und ich konnte konnte meine Chigedita mal wieder richtig laufen lassen. Ich fühlte dass ihr dass gut tat. Super.
 
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Zu Mittag gab es lecker Nudeln mit Reis, Kartoffeln und Fleischsosse am Strassenrand. Gegen Abend wand sich die Strasse dann wieder Windung für Windung nach Oben. Ich hoffte darauf, den Pass noch vor Einbruch der Dunkelheit überqueren zu können und folgte ihr.
 
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Auf 4600 Höhenmetern über dem Meeresspiegel angekommen, überraschte mich plötzlich eine dunkle Unwetterfront.
Die Strasse vor mir verschwand einfach in dunklen Wolken. Es wehte ein eisiger Wind. Wenige Meter entfernt sah ich ein verschlossenes Fabrikgebäude. Ich öffnete die Türe mit einem Nagel, liess mich selber ein und räumte die umher liegenden Werkzeuge etwas bei Seite, legte einige Holzplanken zur Wärmeisolation auf den kalten Betonboden und baute mein Zelt auf, als es heftig donnerte und bereits die ersten Hagelkörner aufs Dach prasselten.
 
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Wenn einen auf 4600 Metern ein Schneesturm überrascht, ist schluss mit Lustig. Da geht es schnell ums Überleben. Ich habe grosse Sorge dass der Pass am nächsten Morgen zu geschneit ist. Die hoffentlich warme und trockene Küste ist nur noch 250 km entfernt...
 
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Nach einer eiskalten Nacht ist am nächsten Morgen alles weiss vom Schnee bedeckt. Dank des starken LKW und Bus Verkehrs ist die Strasse jedoch mehr oder weniger frei und so beisse ich die Zähne zusammen, ziehe meine nassen Schuhe an und kämpfe mich bei Nebel einen weiteren 4600 Meter hohen Pass hinauf. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bleibe noch ziemlich lange hoch oben im Schnee. Erst 80 Kilometer vor Nasca fing die Strasse an, sich in endlosen Windungen bis auf knapp über Meereshöhe den Berg hinab zu schlängeln.
 
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In Nasca empfängt mich, wie sollte es auch anders sein: Regen!!! Dieses höchst seltene Ereignis musste natürlich gerade dann stattfinden, wenn ich da bin. Die Luft war feucht warm und zum schneiden dick. Nach so langer Zeit auf über 4000 Höhenmetern ist dass eine grosse Umstellung. Auch für meine Motorrad.
 
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Ich drehte die Leerlaufgemischregulierschraube wieder zwei Umdrehungen heraus, gönne meinen Reifen deutlich mehr Luft, tanke, esse und folgte dann der Panamericana vorbei an einem Friedhof 25km nach Norden zu den Linien von Nasca. Für mich sahen die Linien zwar eher wie Wege aus, dafür fand ich von einem der Aussichtspunkte aus jedoch einen geschützten Platz zum Zelten. Dass ist entlang der Panamericana wirklich nicht einfach.
 
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140 km später kam ich bei Ika in der super schön warmen Oase Huacachina an und fühlte mich sofort wohl. Es gab zahlreiche bezahlbare Hotels (Dorm mit Internet ab 15 Soles (5.- Euro) Einzelzimmer mit Poolnutzung 70 Soles) man konnte Sandboards mieten um die Dünen hinunter zu surfen oder im See der Oase schwimmen. Einfach herrlich.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Ich ging gleich wandern und Fotos machen, lernte Leute kennen und erhielt die Erlaubnis, kostenlos in einer kleinen Autowerkstatt zu zelten. Wirklich genial: Dort gab es sogar fliessend Wasser und Internetempfang :)
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Lecker Essen gab es in den vielen Restaurants in Huacachina. Hier erfuhr ich von anderen Motorrad Reisenden, dass die Strecke nach Machu Picchu inzwischen nicht mehr passierbar sei und keine Busse mehr fahren. Da hatte ich mal wieder richtig Glück dass ich noch durchgekommen bin.
 
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Da die Oase Huacachina einer der schönsten Orte meiner bisherigen Motorradtour war, blieb ich einige Tage und lernte Maria aus München kennen, die hier mit ihrem Freund versucht sich eine Existenz auf zu bauen und Sandbaggy Touren anbietet. Wir verbrachten einen netten Abend. Es ist schön sich mit Leuten unterhalten zu können.
 
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Am Valentinstag füllte sich die Oase gewaltig. Überall liefen küssende Pärchen mit Herzluftballonen herum, es wurde gut gegessen und gefeiert.
 
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Nach einer entspannten Zeit an der Oase fuhr ich die mautpflichtige Panamericana durch dichten Nebel nach Lima. Hier wird Rucksacktouristen immer wieder viel Geld versprochen, wenn sie Drogen im Körper oder Koffer nach Europa schmuggeln. Die meisten von ihnen landen bei dem Versuch im Knast. Als Motorradfahrer wurde ich sowohl in Bolivien als auch in Peru immer kostenlos durch gewunken.
 
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A propo Geld: Auf Grund zahlreicher Fragen hier eine kleine Statistik: Bisher habe ich 10.000 Kilometer zurück gelegt und ziemlich genau 2000 Euro ausgegeben. Zieht man 600 Euro für den Flug und 800 Euro für den Kauf des Motorrades ab, bleiben gerademal 600 Euro für drei Monate on the road.
 
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Motorradtouren sind also keinesfalls Luxus sondern können sogar günstiger sein, als der gleichlange Aufenthalt in Deutschland. Und spannender ist es sowieso. Online konnte ich das Rausschmeissen deutscher Steuergelder für die Griechenlandrettung Bankenrettung und die Einschränkung der Berichterstattung verfolgen.
Trotzdem brauchte ich finanziellen Nachschub. Um Geld zu wechseln, fuhr ich in die nächste Stadt. Hier standen Geldwechsler am Wegrand herum und boten mir auf ihren Taschenrechnern einen guten Kurs. Ich war vorsichtig, aber willigte ein, zählte das Geldbündel des Wechslers sorgfältig nach, gab ihm, als alles OK war, mein Geld und wollte zurück fahren. Plötzlich pfiff der Wechsler einen Polizist herbei und rief, ich hätte nicht bezahlt. Ich gab Gas aber zwei Polizisten rissen meinen Lenker rum und verhafteten mich. Ab gings zur Wache. Hier wusste niemand so recht, was man mit mir machen sollte und versuchte, mir Angst ein zu jagen. Ein Beamter tat wichtig und fing an, die langen Seriennummern aller Euro und Dollar Geldscheine, die ich bei mir trug, auf einen Zettel zu notieren. Keine Ahnung was das bringen sollte. Ich achtete jedoch mit Adlersaugen darauf, dass dabei kein Scheinchen verschwand.
Per google translate schrieb man mir, ich solle dem Geldwechsler sein Geld geben. Ich weigerte mich. Die Qualität der automatischen Übersetzung war zum verhandeln zu schlecht. Ein weiterer Mann, der englisch sprach, wurde geholt. Meine Schuld stand fest. Ich fragte, wie es wohl komme, dass der Wechsler exakt die Summe in Euro bei sich trug, die ich ihm angeblich nicht gegeben habe? Und wie es kommt, dass auf seinen Scheinen mit Sicherheit meine Fingerabdrücke zu finden seien? Wenn ich nicht zahle, werde man mich da behalten. Mir wars egal. Hauptsache man merkt nicht, dass meine Versicherung gefälscht ist. Die Wache war angenehm kühl klimatisiert. Ich rollte meine Isomatte aus, holte mein Buch und machte es mir hinter dem Schreibtisch der Oberbullin bequem. So viel Dreistigkeit wurde ihr dann doch zu viel. Sie gab mir meinen Pass und mein Geld zurück und warf mich aus der Wache.
 
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In Lima durfte ich einige Tage bei Freunden meines Vaters bleiben. Ansonsten hätte ich diese riesige Stadt mit ihrem agressiven Verkehr schnell wieder verlassen. Da ich sogar eine kleine Küche zur Verfügung hatte, ging ich seit langem mal wieder in einem Supermarkt einkaufen.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru
Es war ein richtiger Kulturschock, zwischen dem Überangebot an all den verschiedenen Waren wählen zu können.
 
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Ich liess mir viel Zeit, wanderte zwischen den Regalen umher und wusste gar nicht, was ich als erstes kaufen sollte.
 
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Schliesslich ging ich zur Kasse und lief dann voller Vorfreude heim. Zuhause musste ich festestellen, dass ich auf einen alten Trick hereingefallen war.
 
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Es befanden sich mehr Artikel auf meinem Kassenzettel als in meinen Einkaufstüten, die man wie in den USA üblich, für mich gepackt hatte.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru
Das nächste Mal muss ich wohl besser aufpassen. Es war trotzdem schön, mal wieder Müsli und andere leckere Dinge geniessen zu können, die man nicht am Strassenrand erwerben kann. Ausserdem konnte ich meine lange todo Liste abarbeiteten. Sie reichte von Rasieren über Geld wechseln, neuen Hinterreifen kaufen (20 Euro) bis Zelt nähen.
 
Südamerika Rundreise mit dem Motorrad - Machu Picchu in Peru

Dabei war es sehr hilfreich, eine routingfähige Karte von Südamerika auf meinem Garmin Nüvi 255W zu haben, die mich komfortabel ans Ziel und vor allem auch wieder nach Hause brachte. Zuhause ist laut meiner Deffinition immer dort, wo mein Computer steht ;)
 
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A propo komfortabel: In Peru fahren viele Autos aus Kostengründen mit Erdgas. Die Galone 84 Oktan Benzin kostet 13 Soles. Es gibt meist recht gute Strassen. Diese werden jedoch wie schon zuvor in Bolivien immer wieder durch extrem gefährliche, teilweise nur schwer zu erkennende Geschwindigkeitsschwellen unterbrochen.
 
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Man kommt also mit 100 km/h an, muss dann fast bis zum Stillstand runter bremsen, über den teilweise recht kantigen Hügel fahren, um dann wieder Vollgas zu geben.
 
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Der Sinn für die extreme Kantigkeit der Speedbumps erschliesst sich mir nicht. Vielleicht will man mehr Autoteile oder Sprit verkaufen. Oder bekämpft mit dadurch provozierten Unfällen das starke Wachstum der Bevölkerung.
 
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Blitzer gibt es in Peru erfreulicherweise nicht. "Die würden alle geklaut werden." Ich denke diese Originalaussage einer Einheimischen, beschreibt das Lebensgefühl in Peru sehr gut.
 
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während ich mich für den weiteren Verlauf meiner Tour rüstete, kam ich mit Leuten ins Gespräch und wurde spontan eingeladen, mit an den Strand zu kommen. Das Wasser hier war recht kalt und es gab hohe Wellen.
 
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Ein Paradies für Surfer aber auf Grund der extrem vielen Leute auch gleichzeitig ein Paradies für Diebe. Immer wieder machte man mich darauf aufmerksam, meinen Rucksack vor dem Bauch zu tragen und Türen auch wirklich ab zu schliessen. Dass alles erinnerte mich irgendwie an Südafrika...
 
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Natürlich musste ich auch mal Ceviche probieren. Das peruanische Nationalgericht besteht aus sauer eingelegtem, rohen Fisch mit Zwiebeln und schmeckt quasi wie Rollmops bei uns auch wenn dass die Peruaner natürlich nicht so gerne hören.
 
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Dass dieses Gericht eine umwerfende Wirkung bei mir erziehlte und ich fast drei Tage trotz starker Nifurat Tabletten krank war, wird ebenfalls nicht so gerne gehört. Gringos halt.
 
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Als ich wieder gesund war, legte ich mit 600 km einen Rekord Fahrtag nach Trujillo hin, nur um am nächsten Tag mit 650 km durchs tropische Sullana nach Mancora noch eins drauf zu setzen.
 
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Die Panamericana führte mich zunächst durch wüstenartige Gebiete nach Norden. Obwohl es glücklicherweise nicht so heiss war, wuchs hier nichts. Trotzdem sah ich immer wieder ärmliche Behausungen am Strassenrand, in denen Menschen lebten.
 
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Die Einöde wurde immer wieder durch riesige Hühnerfarmen unterbrochen. Weiter nördlich wechselten die Hühnerfarmen mit riesigen, künstlich bewässerten Agrarbetrieben ab.
 
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Das Klima hier war tropisch und es wurde sogar Reis angebaut, was einige Pferde freute, die bis zum Bauch im Wasser wateten.
 
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Fast vor jeder Stadt gab es eine Polizeikontrolle. Ich hatte das Glück nicht angehalten zu werden, da man mich von weitem für einen Einheimischen hielt und den Irrtum erst bemerkte und erschrocken aufsprang, wenn ich schon vorbei war.
 
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Andere Motorradfahrer mit denen ich mich unterwegs unterhielt, hatten weniger Glück und mussten für teures Geld Versicherungen kaufen oder Strafgelder für Nichtigkeiten bezahlen.
 
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Touristen sind normalerweise für die Polizisten schon von weitem zu erkennen. während keiner der Einheimischen bei Tag mit Licht fährt, hat man bei ausländischen Motorradfahrern zunächst den Eindruck,
 
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als ob eine weitere Sonne aufgeht, wenn ein heller Scheinwerfer am Horizont auftaucht. Dieser blendet um so mehr, da die meisten Motorräder der Touristen hinten hoffnungslos überladen sind.
 
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In den Bergen kurz vor Mancora kam ich an zahlreichen elektrisch, mit Diesel oder Erdgas betriebenen Erdölpumpen vorbei, bevor mich die Strasse wieder hinab ans Meer führte.
 
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Da es schon recht spät war, fragte ich in einem kleinen Fischerdorf und wurde von einem der Bewohner eingeladen, mein Zelt vor seinem Haus auf zu schlagen und schwimmen zu gehn.
 
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Hier wurde mir auch zeichnerisch und mit Händen und Füssen erklärt, dass ich vom nahe gelegenen Steg aus riesige Schildkröten im Wasser sehen könne.
 
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Bei Sonnenaufgang am nächsten Tag bewunderte ich das genüssliche Baden der Urzeittiere. Ein Fischer der mich mit meiner Kamera hantieren sah, präsentierte mir stolz seinen Fang. Was soll an einem Tag der so schön beginnt noch schief gehn?
 
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Weiter ging meine Motorradtour nach Norden. Immer wieder überholte ich die hier als Taxi üblichen, dreirädrigen Tuck Tucks. Da ich bisher kein Foto von diesen Fahrzeugen gemacht hatte, beschloss ich dieses gleich nach zu holen.
 
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Auch sonst gibt es in Peru noch jede Menge alte, noch fahrende Schätze, die in Ländern wie Deutschland schon lange den Weg auf den Schrottplatz gefunden hätten.
 
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Als aufmerksamer Beobachter sieht man unterwegs immer wieder Dinge, mit denen man nicht gerechnet hätte.
 
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Hier in Peru ist das autarke Leben auf einer abgeschiedenen Farm als Selbstversorger noch möglich. Vorstellen kann ich mir ein solches Leben jedoch nicht.
 
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Viel eher haben mir die Traumstrände mit weissem Sand und Palmen gefallen. Alleine wollte ich mich dort jedoch nicht aufhalten
 
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und so fuhr ich weiter, um noch vor Einbruch der Dunkelheit die angeblich zeitaufwendige Grenze nach Ecuador hinter mich zu bringen.
 
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Meine letzten peruanischen Soles investierte ich lohnend in lecker Reis mit frischem Fisch, der von freundlichen Frauen am Strassenrand angeboten wurde.
 
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Wer weiss schon wie lange die bevorstehenden Einreiseformalitäten dauern werden? Da ist es besser wenn man gut gesättigt an der Grenze ankommt.
 
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Sonst fühlt man sich wie diese ausgemagerten Rinder, die hier auf riesigen Agrarfabriken gehalten werden. Solche Betriebe ziehen sich über viele Kilometer entlang der Strasse hin
 
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und haben, wie auch Plantagen den Nachteil, dass man hier nicht zelten darf. Es gibt vor Ort keinen Eigentümer, der einem dass erlauben könnte, sondern nur Wachpersonal, das einen verscheucht. Weiter geht die Motorradtour auf der nächsten Seite.




 
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